Schalom Asch

Schalom Asch, der am 1. Januar 1880 in Polen geboren wurde, gehörte schon in jungen Jahren zu den Autoren, deren Bücher in viele Sprachen übersetzt wurden. Er war jüdischer Herkunft und schrieb neben historischen und modernen Romanen, Erzählungen, Novellen und Dramen. In seinen Werken vertrat er ein modernes Judentum, er versuchte eine Annäherung zwischen Christen- und Judentum, was ihm viel Kritik einbrachte. Asch schrieb in Hebräisch und Jiddisch, er konnte aber auch Deutsch.

Als seine Bücher 1933 verbrannt wurden, lebte Asch in Polen, von wo aus er nach Frankreich und dann in die USA emigrierte. 1956 zog er nach Israel, gestorben ist er allerdings am 10. Juli 1957 in London.

Werke u. a.

  • 1903 Die Stadt
  • 1904 Meschiachs Zeiten
  • 1907 Bilder aus dem Ghetto
  • 1910 Amerika
  • 1913 Reb Schloime Nogid
  • 1929 Die Zauberin von Kastilien

Schalom Asch erzählt sein Leben. Aufsatz in „Menorah jüdisches Familienblatt für Wissenschaft, Kunst und Literatur (1923 – 1932) 11-12, S. 511-538
Wikipedia-Artikel über sein Werk „Jesus. Der Nazarener“

Digitalisierte Werke von Schalom Asch

Advertisements