Bücherverbrennung in Rosenheim

Rosenheim hatte 1933 noch keine Hochschule, so übernahmen es Hitlerjugend, Jungvolk und BDM dort eine Bücherverbrennung auszurichten. Am 7. Mai 1933 verbrannten sie auf dem Max-Josefs-Platz Bücher, nachdem sie in einem Festzug mit einem Handwagen voller Bücher, begleitet von einer SA-Kapelle durch die Stadt marschiert waren. Auf dem Max-Josefs-Platz war schon ein abgetrennter Platz für den Scheiterhaufen und es wartete auf der Zuschauermenge darauf, dass die Verbrennung in Gang kam. Schon während der Rede durch den Nationalsozialisten Hans Cramer wurden die Bücher und Schriften aufgeschichtet, mit Petroleum übergossen und angezündet. Die Veranstaltung endete mit dem gemeinsamen Absingen des Deutschlandliedes.

Stadtarchiv

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