Wie Schloss Raesfeld in den Roman kam

In meinem Roman „Brandbücher“ lasse ich einen fiktiven Bernhard Schmelting in der Buchhandlung über ein Ereignis in Raesfeld berichten, das wirklich passiert ist. Ich habe es im Jahrbuch des Kreises Borken entdeckt, dort stand, dass 1933 eine Jugendgruppe der katholischen Organisation „Bund Neudeutschland“ aus dem Ruhrgebiet auf Schloss Raesfeld zu einer Art Einkehrtagen war. Sie wurden von unbekannten Tätern überfallen. Der „Bund Neudeutschland“ wurde 1935 von den Nationalsozialisten verboten.

Das Schloss Raesfeld gibt es noch immer, dort befinden sich heute die Akademie des Handwerks und ein Restaurant. Es ist immer noch ein schönes Ausflugsziel, ich habe dort schon als Kind Enten gefüttert – damals durfte man das noch.

Bund Neudeutschland

Schloss Raesfeld

 

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