Bücherverbrennung in Regensburg

In Regensburg gab es 1933 noch keine Universität, dennoch fand auf Betreiben der Hitlerjugend und von Hauptamtsleiter Hans-Karl Leistritz am 12. Mai 1933 auf dem Neupfarrplatz eine Bücherverbrennung nach den Vorgaben des Studentenbundes statt. Wie in den Universitätsstädten gab es ein Flugblatt mit den 12 Thesen „Wider dem undeutschen Geist!“ Am Abend der Verbrennung gab es einen Fackelzug der Hitlerjugend, der zum Scheiterhaufen zog, wo sie von den Zuschaern bereits erwartet wurden. Hier wurden dann die Feuersprüche verlesen und die Bücher in das Feuer geworfen.

Gedenken zum 75sten Jahrestag in Regensburg

Bild von der Bücherverbrennung in Regensburg

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