Upton Sinclair

sinclair

Upton Sinclair „Petroleum“
Ausgabe von 1931 (Malik-Verlag)

Ja, auch amerikanische Autoren standen auf der Liste der zu verbrennenden Bücher, zum Beispiel Upton Sinclair, der am 20. September 1878 in Baltimore/Mayland geboren wurde und am 25. November 1968 in Bound Brook/New Jersey starb. Sinclair gehört zu den wenigen Schriftstellern, die versucht haben, ihre sozialkritischen Ansichten in politischen Ämtern zu verwirklichen. Er kandidierte mehrmals für politische Positionen, allerdings immer ohne Erfolg. Dafür war er umso erfolgreicher mit seinen Romanen, von denen „Boston“, „Jimmy Higgins“, „100 %“, „Petroleum“ und „Sumpf“ auf der schwarzen Liste explizit erwähnt wurden. Immerhin führte die Novelle „Der Sumpf“ zu einem „politischen“ Ergebnis, es wurden auf das Buch hin die Arbeitsbedingungen in amerikanischen Schlachthöfen überprüft. 1943 erhielt Sinclair den Pulitzer-Preis, 10 Jahre, nachdem sein Werk in Deutschland aus Bibliotheken entfernt und den Flammen übergeben wurde.
Seine Werke unter anderem:
1901 Springtime and Harvest, Novelle (dt. König Midas, 1922)
1905 The Jungle (dt. Der Sumpf, 1906)
1915 The Cry for Justice
1917 King Coal
1918 The Profits of Religion
1920 The Brass Check (dt. Der Sündenlohn 1928)
1923 The Goosestep
1928 Boston
Wikipedia-Artikel zu Leben und Werk
Wikipedia-Artikel über sein Werk „Dschungel“ / „Der Sumpf“

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