Warum diese Form des Romans

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Geschichte zu erzählen. Ich habe mich für Handlungsstränge in der heutigen Zeit und im Dritten Reich entschieden, weil sie zum einen für mich zum Thema passt. Es gibt eben viele Dinge in der heutigen Zeit, die ihre Wurzeln im dritten Reich haben, ohne dass uns das klar ist. Der 1. Mai als Feiertag ist nur ein Beispiel dafür.

Es gab aber unabhängig vom Thema noch einen Grund für die Wahl dieser Form. Ich hatte vor 20 Jahren schon einmal eine Idee für einen Roman, der in der heutigen Zeit und zu einer früheren Zeit spielt. Damals besuchte ich die Mersburg und sah ein Bild von Annette von Droste-Hülshoff, die wie ich aus dem Münsterland kommt und ein Faible für den Bodensee hatte. Ich hatte die Geschichte schon konzipiert und dann fand ich in der Buchhandlung den Roman „Das Spiegelbild“ von Irina Korschunow, der ganz ähnlich geschrieben war, wie ich es mir vorstellte. Da habe ich natürlich nicht weiter an der Idee gearbeitet und hoffe nun, dass mir nicht wieder jemand zuvorkommt.

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