Theodor Wolff

Theodor Wolff, am 2. August 1868 in Berlin geboren, ist denjenigen, die seinen Namen kennen, vor allem als politischer Journalist bekannt, nach einer kurzen Station als Literatur- und Theaterkritiker am „Berliner Tageblatt“ übernahm er dort 1906 die Chefredaktion, die er bis 1933 inne hatte.
Dass er 1889 bereits die Freie Bühne Berlin mitbegründete ist wenigen bekannt, eher schon, dass er 1918 einer der Initiatoren der Deutschen Demokratischen Partei war. Da er auch noch jüdischer Abstammung war, gab es für die Nationalsozialisten Grund genug ihn schon früh mit ihrer antisemitischen Hetze zu überziehen. Bereits 1933 floh er über Zürich nach Nizza, wurde aber 1943 ins Konzentrationslager Oranienburg verschleppt. An den Folgen dieses Aufenthaltes starb er noch im gleichen Jahr, am 23. September, im israelitischen Krankenhaus in Berlin.
Seine Werke:
1892 Der Untergang
1895 Niemand weiß es, Märchenspiel
1898 Die Königin, Märchenspiel
1908 Pariser Tagebuch
1909 Spaziergänge
1924 Das Vorspiel
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